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  • AutorenbildMu-un Ra

Partnerschaft - die Kunst des heraus Liebens.

"Wie der stete Mut zu Entscheidung eine Zukunft im Paar sein erschließt."

 













 

Der oder die Richtige? Wofür?

Die gute Nachricht - Den oder die Richtige gibt es nicht

Die schlechte Nachricht - Den oder die Richtige gibt es nicht


Die andere Nachricht - OK, dann kann ich mich ja entspannen

Aber was gibt es denn dann? Wonach bin ich auf der Suche?


Die Motivation dafür in Beziehung zu sein, in Partnerschaft mit einem anderen Menschen oder aber auch in einem polyamoren Geflecht kann enorm vielfältig sein. Allen Beweggründen gemeinsam ist vielleicht der Wunsch, mit einem Menschen einen körperlichen wie seelischen nahen Kontakt zu haben und dies regelmäßig oder phasenweise. Etwas weniger nüchtern ausgedrückt hat das ebenso viele Ausdrucksmöglichkeiten.


Ich suche jemanden, mit dem ich...

... den Rest meines Lebens glücklich zusammen leben kann

... im Bett immer wieder die Hütte abbrennen kann

... eine Familie gründen kann

... gemeinsam Pferde stehlen kann

... wunderschön gemeinsam unsere Freizeit gestalten kann

... der mich liebt so, wie ich bin.


Diese Liste lässt sich noch sehr weit verlängern vermutlich. So, und nun brauche ich dafür den oder die Richtige.


Viele Menschen-Entwicklungs-Schulen identifizieren die wesentlichen Qualität, warum Menschen in Verbindung sind miteinander, als die Erfüllung des Zugehörigkeits Gefühls. Ich möchte mich nicht allein fühlen. Das ist einigermaßen gut erreichbar, wenn ich verlässlich zugehörig bin. Eine Partnerschaft und die daraus ggf. resultierende Familie bieten dafür eine mögliche Grundlage, inkl. der Verstärkung durch Abhängigkeiten, die damit verbunden sind. Verantwortung für Kinder, gemeinsame Arbeit oder Besitz. In den verschiedenen Entwicklungsstadien von Partnerschaft gibt es daher auch irgendwann die sogenannte Bindungsphase, wo eben diese äußere und auch innere Verbindung auch hormonell das Zugehörigkeitsgefühl absolut bildet und erhält.


Und dann ist da noch der hierzu konkurrierende Wunsch des Individuums nach Autonomie und Entwicklung. Nun habe ich den oder die Richtige gefunden. Eine der oben genannten Beweggründe ist voll erfüllt und doch spüre ich, dass die Partner*in auch noch Sachen im Gepäck hat, die ich so nicht mitbestellt hatte. Die Schmetterlingsphase ist vorbei und es beginnt die Zeit der Verhandlung und der Auseinandersetzung mit den Unterschieden und nicht mitbestellten Qualitäten.

Spätestens hier wird die simplen Frage nach richtig oder falsch an ihre Grenzen stoßen, weil ich feststelle, dass es mehr braucht als die Erfüllung einer Qualität oder Eigenschaft. Vor allem aber zeigt sich, dass es auch von mir mehr braucht, als jetzt weiter zu ziehen und nochmal auf "richtig finden" zu schalten. Ich muss etwas ernüchtert wohlmöglich anerkennen, dass zugehörig alleine nicht ausreicht solange es sich anfühlt wie mitgehangen, mitgefangen.


Was also kann hier weiterhelfen?


 

Die Möglichkeit der Entscheidung, einer Wahl?

Entscheidungen sind möglich. Auch in der Partnerwahl














Ja, absolut.

Liebe und Partnerschaft wird lustvoll, interessant und auch erfolgreich, wenn ich weiß, wie ich lieben will und kann, wenn ich einen Partner, eine Partnerin wirklich wähle.

Dafür braucht es aber einige grundlegende Fertigkeiten. Leider gibt es in unserer Gesellschaft keine allgemein bildenden Liebesschulen, wo ich die Verbindung zu mir und anderen Menschen lernen kann, am besten als Kind. Daher erfolgt dieses Lernen bei mir und auch den meisten Menschen eher im Try and Error Selbst-Studium, was in meiner Beziehungs-Landkarte dann wirklich zu beeindruckenden Schlingerkurven führen kann.


Die wichtigste und eindringlichste Erkenntnis und Wahrheit als Voraussetzung für freie und entspannte Entscheidung für, mit oder gegen eine Partner*in ist für mich die nachfolgende Formulierung.


"Dein Partner kann niemals das aus Dir heraus lieben, was Du selbst nicht bereit bis zu lieben."


Wenn dieser Satz in Dir unangenehme Gefühle, Fluchttendenz oder oder oder auslöst, dann wird Dir das vermutlich nicht alleine so gehen. Und es ist das, was in der nahen Verbindung (räumlich wie innerlich und alltäglich) irgendwann auftaucht, die Konfrontation mit dem, was mir an mir selbst nicht so wirklich gefällt.


Stehe ich in Beziehung irgendwann an diesem Punkt kann es gleich losgehen mit einigen Entscheidungsoptionen, die Beziehung wirklich knackig und schön werden lassen können. Diese Entscheidungsoptionen haben einen enormen Vorteil: Sie sind jederzeit anwendbar, einsetzbar und nützlich. Ich kann es auf dem Weg in eine Partnerschaft oder auch innerhalb der Partnerschaft jederzeit tun:

Mich entscheiden, mit einer Partner*in auf eine Weise in Kontakt zu gehen, wie ich es noch nicht getan habe, aber eigentlich immer schon wollte. Was meinst Du wie beeindruckt Deine Partner*in sein wird, wenn Du das tust.


 

Entscheidung I: Beim Waschen nass werden













Eigentlich ist schon alles gesagt. Es ist, nicht nur in Partnerschaft, eine Frage, ob ich alle Konsequenzen des in Kontakt Gehens, des verbunden Seins einlade und begrüßen will oder nur die Schönen und mir lieben Auswirkungen im Blick habe. Wenn Du eher Harmonie bedürftig bist und Konflikt oder Unterschied oder auch Veränderung nicht so richtig gerne hast, dann entscheidest Du Dich dafür, einen Teil von dem was menschliche Entwicklung bedeutet aus Deiner Partnerschaft heraus zu halten. In jedem Fall ist es eine Entscheidung.


Die meisten Partnerschaften gehen auseinander, weil Einer oder Beide sich entscheiden, bestimmte Dinge außen vor zu lassen. Wohlgemerkt, es ist absolut verständlich und möglich nicht alles zu jedem Zeitpunkt mit meinem Partner zu teilen.


Die Kernfrage ist, wie essentiell es ist, was mich da gerade persönlich bewegt. Ist es wirklich wesentlich und zeigt etwas, was mir persönlich so wichtig ist für mein Leben oder auch ein gemeinsam gelebtes Leben, dann gehört es früher oder spärter in den Kreis des Paares gelegt.


Warum?

Nun, mein persönlicher Ansporn für das "nass werden beim Waschen" in Beziehungen zu Menschen ist:


"Wenn ich eines Tages sterbe und von dieser Welt gehe, dann will ich wirklich sagen können: Ich habe Dich gekannt und möchte Dir die Chance geben, das Gleiche von mir zu sagen"


Mit dieser Motivation finde ich eine Tür, um auch die unsagbarsten, aber so wichtigen Dinge, die mich bewegen, mit meinem Gegenüber zu teilen. Ich gebe mich zu erkennen und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass mein Gegenüber dies auch tun wird, wenn er diese Offenheit spürt von mir. Das muss nicht bequem werden, dass kann schmerzhaft sein, aber es macht ein wesentliches Geschenk, was menschlich bleiben ausmacht:


Mut und Vertrauen riskieren!

...und das führt direkt zum folgenden Punkt.


 

Entscheidung II: Einen Schritt weitergehen














Immer wieder im Lauf meiner Beziehungsgeschichte bin ich an einen wirklich unangenehmen Punkt gelangt, dessen Wahrnehmung sich in etwa so anhört: "Oh, nein, da war ich doch schon mal. Und mir fällt da nach wie vor nichts ein. Und ich dachte, dass das mit dieser Frau nicht passiert"


Vermutlich muss ich mit einem Schmunzeln anerkennen, dass ich die simple Frage nicht gestellt habe: Was in dieser Gleichung hat sich denn nicht verändert? Ich, ich habe mich nicht verändert. Insofern ist das, worauf ich stoße an diesem Punkt vermutlich nur mein eigenes Spiegelbild, was mir meine Partner*in dankenswerter Weise zurückwirft.


Was kann ich an diesem Punkt tun neben den Dingen, die ich bisher schon immer getan habe?

Oben stehts!


Das aus meiner Sicht Herausfordernde ist an diesem Punkt. Einfach da bleiben. Stehen bleiben und hinsehen. In Partnerschaft bedeutet das möglicher Weise, dass eine Zeit der Aus Einander Setzung ansteht. Sich mit etwas Abstand, mit dem guten Abstand begegnen und auf die Unterschiede schauen. Das neue Kennenlernen einladen. Aha, so bist Du auch. Und so bin ich auch. Das ist möglicher Weise unbequem und mit unangenehmen Gefühlen verbunden. Und es ermöglicht, den geliebten Menschen wirklich ein Stück mehr kennen zu lernen und wirklich sich darin nahe zu sein.


Und es ist wirklich zunächst mal nur ein Schritt nötig. Was dann folgt ist unbekanntes Land. Und Du bist weiter als Du bisher jemals warst in Beziehung . Vermutlich seid Ihr es Beide. Und das kann einen schon mal stolz machen, gemeinsam wirklich in unerforschtes Gebiet vorzudringen, jenseits des immer gleichen Streits, der schlabbrigen Jogginghose und des täglichen Fernsehabends. (Wie man so einen Moment wahrnimmt und begeht? Siehe hier.)


Riskieren, das bekannte Programm ab- oder umzustellen und Neues probieren.

Scheitern? Scheitern könnt Ihr dabei nicht, denn bei der Erforschung des Neuen und Unbekannten ist Scheitern nicht möglich. Scheitern braucht ein bekanntes Ziel, um daran zu scheitern. Wenn der Weg und das Ziel unbekannt ist, ist eigentlich nur Gelingen möglich!


Wenn Du und Ihr die alten Fehler bereits genügend oft wiederholt habt, riskiert neue Fehler zu machen und weiter zu gehen als bisher.


 

Entscheidung III: Unterschied ist Zukunft - und sexy!

Auf der Suche nach Zugehörigkeit finde ich oft eine tiefe Angst. Sobald etwas nicht so harmonisch läuft, bin ich schnell mit Angst unterwegs, dass in Folge dessen meine Zugehörigkeit leidet, der Partner, die Partnerin mich verlässt, weil ich so oder so bin oder handele. Verschlimmert wird das noch, wenn ich diese Qualität an mir auch noch ablehne (s.o.). Oh, Mist!


Das, was die heiße Zeit zu Beginn einer Beziehung ausmacht ist... Unterschied. Ich rieche schmecke den Partner, die Partnerin jeden Tag neu. Alles fasst sich neu und unbekannt und damit aufregend an. Bis... na ja, bis eben dieser Effekt weniger wird. Die geteilte Zeit nimmt zu, vielleicht ziehen wir zusammen und verbringen so richtig viel Zeit gemeinsam, schlafen jede Nacht beieinander. Irgendwann rieche ich meine Partnerin meinen Partner nicht mehr, wie ich den Geruch meiner Wohnung nicht rieche, weil er mir so vertraut ist. Das ist nicht schlimm, es ist ein Prozess des Einfindens und sicher seins. Vertrautheit liebt das Wiedererkennen, das Bekannte und Gewohnte.


Was aber deutlich wird mit diesem Effekt ist, dass nun mal wieder eine Entscheidung gefragt ist. Harmonie um jeden Preis, Erhaltung der "scheinbaren" Sicherheit oder Hinschauen und Anerkennen von: So bin ich und so bist Du, Und da gibt es wirklich Unterschiede und wie geht das denn zusammen? Im Bereich der Sexualität wird an solchen Punkten gerne empfohlen, die Vielfalt zu vergrößern und Neues zu probieren. Mal ins Hotel gehen, neues Spielzeug oder Wäsche kaufen oder einer Spielart der Partner*in folgen...


Ja, das bringt erstmal Neues ins Spiel und lässt mich meinen Gefährten oder Gefährtin etwas mehr kennen lernen. Was zunächst aber hilfreich sein kann ist, sich folgende Dinge klar zu machen:

  • Dass ich anders bin, dass ich so bin, macht mich einzigartig.

  • Weil meine Partner*in genau so (anders, blöd, unbequem) ist, habe ich sie vielleicht erwählt, weil es eben diesen Teil in mir auch gibt und da zeigt mir jemand beeindruckend wie man damit umgehen kann. Und das gilt auch umgekehrt!

  • Ich kann und werde niemals genau so sein, wie meine Partner*in sich das wünscht. Das muss ich auch nicht. Das wird kein Mensch hinbekommen und wäre auch langweilig. Warum hat denn Adam Eva den Apfel angeboten und sie ihn genommen? Weil es strunz-langweilig war im Paradies!

Die Wege, mit dem unterschiedlich sein umgehen zu lernen, sind wahrlich individuell und abenteuerlich. Darüber lässt sich nochmal ein eigener Artikel oder gar ein Buch schreiben. Immer wieder darf ich bei Paaren in meiner Nähe Zeuge sein, wie diese wirklich unglaublich kreative, unverschämte und geniale Wege finden, in ihrer Unterschiedlichkeit sich zu lieben und aneinander dadurch zu wachsen.


Dies gelingt auch gerade durch den nachfolgenden vierten Entscheidungsstrang...


 

Entscheidung IV: Das Paarwesen














Paarwesen, dieses Wort hört sich zunächst möglicher Weise etwas komisch oder abgedreht an? Ja, es ist etwas, was mir manchmal in einer Art Zerrform am Ehesten auffällt. Da begegnen mir auf der Straße manchmal Paare, wo die Partner, obwohl doch zwei individuelle Menschen häufig sogar unterschiedlichen Geschlechts irgendwie ähnlich aussehen (bei Hundebesitzern und ihren Tieren gibt es diesen Effekt manchmal auch). Wie ist das möglich? Ich glaube, dieser Effekt stellt sich ein, weil nach einer gewissen Zeit des gemeinsam nahe den Weg Teilens etwas entsteht, entstehen will, was eine Art eigene Persönlichkeit der nahen Verbindung zweier Menschen ist.


Wenn sich in Harmonie und Alltasgstrott keine Bewegung und Veränderung und damit wiederkehrende Erfrischung und Neuaufstellung ergibt, dann ähneln sich die Partner mehr und mehr. Es gibt keine Unterschiede und Wechselwirkungen mehr.


Gelingt es aber Unterschiede zu feiern, Schritte über das Vertraute hinaus zu gehen und beim mteinander wachsen (schau mal einer an, die gleich Bustaben wie waschen!) sich wirklich mehr und mehr zu kennen und immer auch mal wieder zu erkennen, dann entsteht so etwas wie ein gemeinsames Wesen der Verbindung. Ich nutze gerne das Bild eines Hauses oder einer Behausung, die eine Membran um das Paar herum ausbildet. Sie kann elastisch und sehr belastbar sein, viel oder variablen Raum bieten, aber auch zuweilen spröde und empfindlich oder als eng empfunden werden.


Es ist vermutlich nicht möglich als Paar zu etnscheiden: "So ab morgen bilden wir mal ein Paarwesen" Es könnte seinm dass dies öfter mal mit einer Heirat versucht wird. Es ist aber sehr wohl möglich zu entscheiden: "Wir bleiben mit einander in Verbindung auch wenn es eintönig nervig oder echt unangenehm zuweilen ist. Und wir lassen das Unbekannte und Unerforschte immer wieder zu." Sich dies an einem gewählten Zeitpunkt der Beziehungsgeschichte zu versprechen und damit einen Bund einzugehen, damit ist ein guter Boden bereitet, auf dem solch ein Paarwesen den ersten Atemzug machen kann.

Entscheidend und hilfreich kann auch die Sich sein, so wie jeder Einzelne des Paarwesens für sich selbst sorgt und steht, dass auch dieses Paarwesen ein zu umsorgendes und gehütetes Wesen ist, welches Aufmerksamkeit und regelmäßigen Kontakt braucht.


Wenn ich als Partner*in in einer Beziehung von mir als Mann oder Frau aus spreche, aus einer freundschaftlichen oder beratenden Perspektive mit meinem Mann oder meiner Frau sprechen kann oder auch aus der Perspektive des Liebespartners, so kann ich dann auch eine Position einnehmen als Teil dieses gemeinsam entstehenden Wesens. Der große Gewinn dabei ist, dass die Liebe, die Kraft dabei wirklich in dieser Form zusammenfließt und nach innen und nach außen wirken kann. Ich trete dann nicht mehr nur für mich oder für oder gegen Dich für etwas ein, sondern zum Wohle des Wesens, das WIR bilden.


Vielleicht sind Dir schon Paare begegnet, wo Du das Gefühl hattest, dass beide Partner einerseits sehr eigenständig wirken, aber auch wenn sie auf zwei verschiedenen Seiten eines Raumes stehen irgendwie eine Verbindung und hohe Präsenz vorhanden ist. Ich würde sagen, das deutet evtl. darauf hin, dass sich hier ein solches Paarwesen entwickelt hat und fast schon physisch spürbar zeigt.


Quatsch und Unsinn?

Dann probiere die Entscheidungen I-III in Deiner Partnerschaft aus und schau mal, ob da Etwas oder "Jemand" aus Euch heraus lebendig wird!


 

...und sie lebten glücklich bis an ihr Ende!







Hihi, ich muss lachen, als mir diese Überschrift für den Abschluss dieses Ausflugs einfällt. Wann genau ist denn das? Das Ende?


Keine Ahnung? Doch, ich habe eine Ahnung. Im besten Falle ist dies immer Jetzt!

So wie ich für mich am Saum meines Lebens stehe, an der vordersten Front meiner Tage, so steht das Paarwesen auch dort. Und genau dort kann Einer von Beiden und Beide gemeinsam immer wieder neu entscheiden, die Form, die Wahl, den Fokus, den Schlafplatz, das Morgenritual, das gemeinsame Konto oder oder oder zu verändern, gestalten oder auch zu feiern.


innehalten - wahrnehmen - teilen - beraten - entscheiden

und wieder von Neuem!



 

Fotonachweis: (von oben nach unten); 1- Jamez Picard (unsplash) || 2 - Jan Genge (unsplash) || 3 - Robert Collins 4 - Mu-un Ra || 5 - Kimayoi || 6 - Tsering || 7 - Brett Jordan

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